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Verabschiedung der Vorschulkinder in Rodheim

Klein reingegangen, groß rausgekommen 

Erstaunlich, wie schnell die Zeit vergangen ist. Kaum hatten sie als die „Kleinsten“ die ersten Schritte von den Eltern weg in den Kindergarten gewagt, steht für die inzwischen Sechsjährigen schon der nächste große Schritt bevor: groß rauskommen und sich verabschieden aus der KiTa. Staunend stehen Eltern, Erzieher*innen, Kita-Leitungen und Pfarrerin vor der Entwicklung, die die nun Großen in dieser kurzen Zeit in allen Lebens- und Lernbereichen durchgemacht haben. Trotz und wegen und mit Corona. 

Freundlichkeit, Mut, Entschlossenheit, Neugierde, Rücksicht, Ehrlichkeit: Jedes Vorschulkind hat diese Eigenschaften in unterschiedlicher Stärke in seinem kleinen Rucksack dabei – genau wie die vielen Erinnerungen an besondere gemeinsame Bildungserlebnisse in den KiTas oder auf Exkursionen (z.B. zum Theater, Ponyhof, zur Feuerwehr oder dem DLRG).

So viel Glück, Können und Erfahrung macht die Zeit für die Vorschulkinder nun reif, in die Schule zu gehen. Doch so viel Liebgewonnenes, vertraute Personen und Routinen im Gepäck machen das Verabschieden für alle Beteiligten gar nicht leicht.

Deshalb haben unsere pädagogischen Fachkräfte, unsere Leitungen und Pfrin. Neugeborn in den einzelnen KiTas Abschiedsfeiern gestaltet, um all den Abschiedsstimmungen noch einmal Raum zu geben.

Rodheim, 15. Juli 2021

Auf die Begegnung mit dem „Ernst des Lebens“ bereiteten sich die 28 Vorschulkinder in Rodheim augenzwinkernd mit dem gleichnamigen Kinderbuch vor: Wie schaffe ich es, alte Freunde zurücklassen? Und wie, neue Freunde zu finden? Werden meine Lehrerinnen genauso lieb sein wie meine Erzieherinnen? Packe ich es, den ganzen Morgen still zu sitzen und mit zu denken statt stundenlang im Sand buddeln? Die Antwort des Buches: Klar! In der Schule triffst Du Deinen ganz persönlichen „Ernst des Lebens“, oder Deine „Ida“ oder Deinen „Ben“ des Lebens – und mit Freunden geht alles leichter.

Mit Worten von Traurigkeit, von Freude und von Dank verabschiedete sich Kita-Leitung, Catinka Schwarzer, im Namen des gesamten Teams von den Kindern und Eltern. Besonders in den für alle zehrenden Corona-Hochphasen erwies sich die Zusammenarbeit als stark, verlässlich und dankbar unkompliziert. Als Erwiderung des Danks schenkten die Eltern der KiTa zwei Kinder-Holzsitzgruppen für das Beisammensein auf dem Außengelände.  

Weil Menschen nicht alles allein schaffen können, weil weder Eltern noch Erzieherinnen den Kindern nicht alle Wünsche für die Zukunft erfüllen können, wurden Wunschkärtchen mit Luftballons in den Himmel geschickt – im Vertrauen darauf, dass Gott sie sich angelegen sein lässt. Als Zeichen für Gottes Segen und Begleitung aus der KiTa hinaus wurde jedes Vorschulkind unter dem Goldbogen mit goldenen Streifen umhüllt und gesegnet.

Mit so vielen Wünschen und Segen bedacht waren die Vorschulkinder nun bereit für den „Rausschmiss“, bei dem sie jeweils von ihren zwei Erzieherinnen aus dem Haupteingang auf eine Matte vor die KiTa befördert wurden: erst in die Arme der Eltern und Geschwister hinein und dann direkt den Eiswagen von Da Toni. Mit dem letzten Schleck am von den Eltern spendierten Eis wurde die Verabschiedung beendet.


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