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Rollende Weihnacht an Heiligabend in Biebertal fand Riesen-Resonanz

Christliche Weihnachtsbotschaft unkonventionell in Pandemiezeiten nahe gebracht - Riesenresonanz bei „Rollender Weihnacht“ an Heiligabend in der Kehlbachstraße/Ecke Sudetenstraße auf dem Bürgerhausplatz in Rodheim und in der Vetzberger Burgstraße – Über 300 kamen – Zahlreiche Zuschauer an den Straßenrändern - Ein Heiligabend, der auf glanzvolle Art in den Herzen der Menschen nachklingen wird.

Das war ein ganz besonderes Erlebnis für die Zuschauer und Zuhörer an den drei Stationen der „Rollenden Weihnacht“: Die christliche Weihnachtsbotschaft war auf drei PKW-Anhängern kreativ verkörpert und wurde von Pfarrerin Christin Neugeborn und den Krippenspielkindern den insgesamt über 300 Zuschauern und Zuhörer an drei Stationen eindrucksvoll präsentiert.

Die Idee hatte 2020 der „Ökumenische Arbeitskreis Lahnau“ und die federführende Realisation aller Details in Biebertal hatte Pfarrerin Christin Neugeborn mit ihrem großen Team und zahlreichen Helfern übernommen.

Bereits im Vorfeld war insbesondere auf Hof Haina in der Scheune der Familie Becker fleißig gewerkelt worden.

Die „Weihnachts-Karawane“ hatte sich am Bieberer Bürgerhaus formiert und fuhr flankiert von der Biebertaler Feuerwehr mit zwei Traktoren im „Zug“ zunächst in die Bieberer Kehlbachstraße. Hier erwarteten unter Einhaltung der Coronabedingungen Familien und Interessierte schon gut 100 Zuschauer die Akteure.

„Ein weiteres Jahr unter Pandemiebedingungen lässt uns wieder von Neuem auf die Krippen-Darstellung blicken, darauf blicken, was es braucht, dass unser Leben menschlich bleibt, dass unser Leben geborgen bleibt, dass unser Leben sich zu etwas Gutem fügt. Die Krippenspielkinder werden mit ihren eigenen Worten den Holzfiguren auf den Anhängern eine Stimme verleihen, sie lebendig werden lassen mit ihren eigenen Gedanken“, so Pfarrerin Neugeborn währen ihrer Begrüßung. Für die musikalische Umrahmung sorgte Daniel Schulz am Keyboard.

Die hereinbrechende Dunkelheit sorgte für eine glanzvolle Ausstrahlung der Weihnachtsfiguren auf den Anhängern. Viele Zuschauer säumten die Straßen auf der Fahrt zwischen den drei Stationen und erfreuten sich an der kunstvoll gearbeiteten „Weihnachts-Karawane“ mit ihren vielen Facetten.

Bürgermeisterin Patricia Ortmann nahm direkt am Zug-Geschehen teil und ließ sich auf einem Fendt-Oldie-Traktor von Gemeindebrandinspektor Marcel Hänsel „chauffieren“. Ein weiterer Farbtupfer war auch der rote Porsche-Traktor mit Henning Schmidt als Nikolaus und seiner Gattin Petra. Dank galt der Feuerwehr Biebertal für die Sicherung des Zuges unterwegs und an den Spielstationen.

Zur „blauen Stunde“ erreichte die „Karawane“ dann den Rodheimer Bürgerhausplatz. Hier verfolgten die Zuschauer die weihnachtliche Szenerie vom Rasengelände vor dem Restaurant „La Vinia“ aus, mit gebührendem Abstand untereinander. Die drei Wagen mit ihren Figuren kamen hier vor der Kulisse der erleuchteten Weihnachtspyramide aus Eibenstock und dem von der Seniorenwerkstatt initiierten Märchenwald vollends zur Geltung. Mit Ansprache und Segen, in dem es hieß „An Weihnachten wird uns alle Jahre wieder deutlich: Der Segen kommt von einem Kind, Segen geht vom Kinde aus, Segen liegt in unserer Kindheit. Segen heißt erkennen: Ich bin wie ein Kind angewiesen darauf, dass andere es gut mit meinen…“ Auch die Krippenspiel-Kinder waren wieder in Aktion.

Weiter ging es zunächst zum AWO-Pflegeheim in Rodheim und dann in die Burgstraße Kreuzung Borngasse. Auch hier hatten sich viele Menschen eingefunden, um Weihnachten auf eine ganz andre Art, open Air, unter freiem Himmel, zu feiern. Die neu installierte Vetzbergkerze überstrahlte dabei die Szenerie in der mit Weihnachtssternen weihnachtlich geschmückten Burgstraße.

Über die Vorbereitungen der „Rollenden Weihnacht“ hatte auch der Hessische Rundfunkt in seinem Hörfunkprogramm berichtet.

Allen Beteiligten, allen voran Pfarrerin Christin Neugeborn, gebührt für diese gelungenen und inhaltsstark-plastischen „Weihnachtsgottesdienste“ auf andere Art, pandemiebedingt außerhalb der Gotteshäuser gefeiert, großer Dank in schwieriger Zeit. Ein Heiligabend, der auf glanzvolle Art in den Herzen der Menschen nachklingen wird und in die Ortshistorien als besonderer Event eingehen wird. Ein großer Lohn für die immense Mühe des „Weihnachts-Karawanen-Teams“.


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