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Ökumenischer Gottesdienst im Gail’schen Park zum Thema „Staunen“

Rund 100 Besucher bei besten spätsommerlichen Wetter – Gottesdienst im Rahmen des Tages des offenen Denkmals gefeiert

Die Sonnenblumen auf dem Altartisch mitten im Rund des Gail’schen Parkes symbolisierten einen sonnig-fröhlichen ökumenischen Gottesdienst im Rahmen des „Tages des offenen Denkmales“ unter freiem Himmel. Und dies bei besten spätsommerlichen Temperaturen mit blauem Himmel. Das Holzkreuz auf dem Open-Air-Altar glänzte im Sonnenlicht.

 

Gemeindereferentin Gertrud Wittenstein (Katholische Kirchengemeinde St. Anna Biebertal) und Pfarrerin Christin Neugeborn (Ev. Emmausgemeinde Bieber, Ev. Kirchengemeinden Rodheim/Vetzberg) konnten rund 100 Besucher, die neben der Villa Platz genommen hatten, herzlich willkommen heißen. Der Gottesdienst fand unter den gebotenen Hygienebedingungen statt.

Dank galt dem Helferteam und dem Freundeskreis Gail’scher Park sowie Parkeigentümer Dr. Wolfgang Lust, die den Gottesdienst unter freiem Himmel ermöglicht hatten.

„Am „Tag des offenen Denkmals“ setzen wir gerne die Tradition der ökumenischen Gottesdienste hier im Park fort. Staunen wollen wir heute im Hören und mit Liedern. Der Tag des offenen Denkmals ist auch ein Tag der Aufforderung zum Staunen. Glaube und Staunen ziehen sich durch die ganze Bibel“, so Pfarrerin Neugeborn. 

Gemeindereferentin Gertrud Wittenstein und Pfarrerin Christin Neugeborn hatten die Liturgie und die Ansprachen und Lesungen im Wechsel vor der Kulisse der Villa und des Park-Teiches übernommen. 

 Den musikalischen Part bestritt - nach langer Pandemie bedingter Pause – der Gesangverein Eintracht 1863 Rodheim (Dirigent Rainer Geitl) und sang zu Beginn „Jeden Morgen geht die Sonne auf“. 

Zu den „Staunen-Worten“ passte dann auch der von Getrud Wittenstein eingebrachte Sonnengesang des Franz von Assisi. Der Sonnengesang ist ein Gebet, das Franz von Assisi im 13. Jahrhundert verfasste. Es preist die Schönheit der Schöpfung und dankt Gott dafür. Sie erinnerte auch an den Initiator und Realisator des Gail’schen Parkes, Wilhelm Gail und dessen Gattin Minna, die von der Parkatmosphäre – gerade auch in ihrer Krankheit - überwältigt war und darüber staunte. Im Park sind viele Spuren des gemeinsamen Lebens des Ehepaares Gail „eingeschrieben“. In einem weiteren Part verwies Gemeindereferentin Getrud Wittenstein auf die „Gedanken zur Schönheit“ von Pater Anselm Grün. 

Der GV Eintracht bereicherte den Gottesdienst mit den Liedern „Segne uns den Abend und am Morgen“. Nachdem die Fürbitten von Pfarrerin Neugeborn und Gemeindereferentin Wittenstein verlesen waren, sang der Gemischte Chor der „Eintracht“ „Swing Low sweet Chariot“. Während des Songs wurden die Fürbitten als gefaltete Schiffchen auf die Teichoberfläche gesetzt.

Mit dem gemeinsamen Vater Unser, dem Segen und den eindrucksvoll vorgetragenen Chorsatz „Möge die Straße uns zusammenführen“ der „Eintracht“ klang der Gottesdienst aus.

Die Kollekte war für die Flutopfer im Ahrtal bestimmt.


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